Vom Tanz mit Pferden

Das Besonderdere für die Tänzer bei APASSIONATA ist die Arbeit mit Pferden und das Tanzen im Sand. Erfahren Sie mehr darüber von Choregraf Joazi Santos da Silva.

Joazi und seine Co-Tanzchoreografin Olena kreeiren die Tanzszenen bei APASSIONATA.

Herausforderung mit tierischen Partnern

Tanzen bedeutet für ihn die Welt, seit er denken kann. Dass er dabei heute nicht nur mit menschlichen, sondern auch mit tierischen Partnern interagiert, betrachtet er als einzigartige Herausforderung: Joazi Santos da Silva aus Hamburg ist Mitglied der APASSIONATA Dance Company und bei Europas erfolgreichster Familienunterhaltungsshow mit Pferden sogar Choreograf. Gemeinsam mit seiner Düsseldorfer Kollegin Olena Yalyeyeva und in Absprache mit der gesamten Kreativabteilung in Berlin setzt der Hamburger Schritte und Motive unterschiedlichster Stilrichtungen zu einer einzigartigen Mischung zusammen – immer in der Absicht, allen Protagonisten vollen Entfaltungsraum zu geben und dem Publikum damit das intensivste Erlebnis zu ermöglichen.

Der gebürtige Brasilianer ist in seiner Heimat selbst mit Pferden aufgewachsen.

Joazi, das neue APASSIONATA-Programm „Im Bann des Spiegels“ ist ab Oktober in 30 europäischen Metropolen zu sehen… Woher nehmen Sie die Inspiration für die Tanz-Choreografien? 

Am liebsten mag ich Contemporary, bringe aus meiner südamerikanischen Heimat Brasilien aber auch Einflüsse der tänzerischen Kampfkunst Capoeira mit und interessiere mich zum Beispiel für afrikanische Tanztradition. Meine Kollegin Olena hingegen hat ihre Schwerpunkte vor allem im Ballett und beim Modern Dance. Nun wollen wir ganz vieles davon zusammenbringen – plus Elemente aus Hip Hop, New Style oder andere Richtungen – und daraus etwas ganz Neues kreieren. Einen eigenen, frischen APASSIONATA-Stil!

Wie sind Sie zu APASSIONATA gekommen? Verbindet Sie persönlich etwas mit Pferden?

Ich bin generell eine große Tierfreund und Pferde in Brasilien auch mit Pferden aufgewachsen. Mein Vater hat auch heute noch drei eigene Pferde. Aktiv zu reiten kann ich bei meinem Beruf aber leider nicht, das wäre einfach zu gefährlich. Umso mehr genieße ich es aber, bei APASSIONATA nun so eng mit den eleganten und schönen Tieren zu arbeiten. Wie ich dazu kam: Meine Tante war professionelle Tänzerin und hat mir daher damals eine Ballettausbildung ermöglicht – als Grundstein für alle weiteren Stilrichtungen. Nach einigen vorigen Stationen konnte ich schließlich bei einem Casting für APASSIONATA überzeugen und bin jetzt das vierte Jahr dabei.

Was ist für Sie das Reizvolle an der Arbeit bei und mit der APASSIONATA Dance Company? 

Arenen-Shows sind immer großartig – und APASSIONATA zieht ja pro Aufführung in großen Hallen um die 10.000 Zuschauer an. Das ist natürlich der Traum jeden Tänzers, vor so viel Publikum aufzutreten. Schön ist auch die besondere Herausforderung des Zusammenspiels mit den Pferden und Reitern… und der Tanz im Sand. Glauben Sie mir, das bedarf einer Menge Extra-Muskeln und Balance-Gefühls! Unser Team ist außerdem richtig super, alle verstehen sich perfekt...  Meine Kollegin Olena ist für mich vielmehr meine Schwester als nur meine Co-Choreografin.