Training: Wie werden die Pferde an Licht und Ton gewöhnt?

Neben vielen weiteren liebevollen Details runden einzigartige Lichteffekte und wunderschöne Musik die Show ab und machen APASSIONATA auch in diesem Jahr wieder zu einem einmaligen Gesamtkunstwerk für Groß und Klein. Damit die einzelnen Auftritte aber so harmonisch ablaufen und die wunderschönen Pferde sich so elegant präsentieren können, müssen die tierischen Hauptdarstellerlangsam an alle Effekte gewöhnt werden. Wie das funktioniert, erklärt „Pferdeflüsterin“ Kerstin Brein. Sie ist in diesem Jahr mit ihren fünf Welshponys zum ersten Mal Teil der Show, auch wenn das Team vorher schon viele andere Auftritte zusammen bestreiten konnte.

Schon einige Wochen vor dem Tournee-Start hat die Österreicherin täglich eine halbe bis maximal eine Stunde mit ihrer Ponyherde trainiert und ihnen immer wieder die verschiedenen Lichteffekte und schließlich auch die Musik gezeigt. Im Training hat sie also nicht nur die für die Tiere gewohnten Übungen wiederholt, sondern das Licht und den Ton immer wieder an- und ausschalten lassen – solange bis den Pferden beides völlig egal war und sie ihre ganze Konzentration wieder auf Kerstin richten konnten. Natürlich führt jeder Reiter sein Pferd individuell unterschiedlich an die einzelnen Effekte heran, allen gemein ist aber, dass sie dabei besonders behutsam vorgehen und genau auf die Signale ihrer Tiere achten. So beispielsweise werden Show-Neulinge erst einmal durch die Reitbahn geführt, während das entsprechende Licht ihrer Nummer dann dazu kommt. Dann wird nur mit Musik geprobt, schließlich beides gemeinsam. Ebenso wird mit bestimmten Requisiten oder auch mit den Kostümen vorgegangen.
Natürlich ist nicht jedes Pferd als Showpferd geeignet. Deswegen sind nur die Tiere Teil von APASSIONATA, die Spaß daran haben, sich zu präsentieren und ganz entspannt mit Licht, Ton und den anderen Show-Effekten umgehen.