Doma Vaquera bei APASSIONATA – „Im Bann des Spiegels“ – 2015/2016

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In langen, dunklen Mänteln ritten sie als Schatten der Magie in die Arena ein – in ihren Händen eine lange, leuchtende Stange, die Laser-Garrocha. Mit dieser trieben Sebastian Fernández und sein Sohn nicht nur die neugierige Tracy in den geheimnisvollen schwarzen Spiegel, sondern ließen auch dem Publikum von der ersten Sekunde an den Atem stocken. Beide haben die traditionelle spanische Hirtenreitweise, die Doma Vaquera, in dieser Show völlig neu interpretiert und zeigten sie packender und atemberaubender denn je.

Jede Bewegung saß– das Zusammenspiel zwischen Pferden, Reitern und Tänzern war einmalig. Die energetische Musik und die düsteren Kostüme rundeten diese actiongeladene Szene ab.

Doch auch wer im Video ganz genau hinsieht, wird schnell feststellen, dass die beiden Spanier die Kunst der Doma Vaquera perfekt beherrschen. Fast wie von Geisterhand reagieren ihre feurigen Pferde auf feinste Signale, winden sich in geschmeidigen Bewegungen um die meterlangen Stangen und präsentieren wie selbstverständlich spektakuläre Lektionen wie die Pesade und die Courbette.

Sebastian Fernández begeisterte zum zwölften Mal das APASSIONATA-Publikum. Dennoch zeigt er im Interview, dass dies für ihn keine Selbstverständlichkeit ist – bei einer Show wie APASSIONATA auftreten zu dürfen, sei das Größte, was ein Reiter erreichen könne. Besonders genießt er seine Auftritte übrigens, weil er seine Familie immer mit dabei hat. Seine Frau Mercedes ist ebenso Teil der Show wie sein Sohn Sebita – hier weiß jeder, was der Andere tut, größer könnte das Vertrauen nicht sein. Ähnliches gilt für ihre wunderschönen und temperamentvollen P.R.E.-Hengste. Auf ihrem Gestüt in Granada züchten sie die seltene Rasse und bilden die Tiere selbst aus.