Kommunikation Teil 8 - Der Schweif

Mehr als nur schöner Behang: Auch mit dem Schweif können Pferde ihren jeweiligen Gemütszustand ausdrücken.

Ist der Schweif locker und pendelt leicht hin und her, ist das Pferd zufrieden und ausgeglichen

Eigentlich gibt es kaum ein Körperteil beim Pferd, welches es nicht zur Kommunikation nutzt. Dazu gehört auch der Schweif! Hängt dieser zum Beispiel locker und baumelnd herunter, ist das Pferd entspannt oder gar gelangweilt. Wenn die Haarpracht in Bewegung leicht angehoben ist und locker hin und her pendelt, ist das Pferd zufrieden und ausgeglichen, weshalb diese Schweifhaltung beim Reiten explizit gewünscht ist.

Schlecht ist es hingegen, wenn das Pferd aufgeregt und stark mit dem Schweif kraftvoll schlägt, da es damit Unwillen und Unzufriedenheit signalisiert. Natürlich wird diese Bewegung auch genutzt, um Fliegen oder andere Störenfriede zu verscheuchen – hier ist also genau darauf zu achten, welche weiteren Signale das Pferd aussendet, um zu verstehen, was gemeint ist.

Ein zwischen die Hinterbeine geklemmter Schweif zeigt - ähnlich wie beispielsweise beim Hund - Angst und Unwohlsein. Ist er jedoch steil angehoben und wird wie eine "Fahne" getragen, ist der Vierbeiner ausgelassen und übermütig oder aber aufgeregt.