Pura Raza Española (P.R.E.)

Pferde dieser Rasse sind die perfekten Partner für die traditionelle Reitweise der Doma Vaquera, bei der es vor allem um Wendig- und Geschmeidigkeit geht.

Sebastian Fernández zeigt bei APASSIONATA die Reitweise der Hirten - die Doma Vaquera.

Stolze Spanier auf vier Hufen

Edlen Blutes sind die iberischen Pferde der Rasse Pura Raza Española. Sie sind eine der ältesten europäischen Pferderassen, der Stolz der spanischen Reiter, und verfügen über einen langen, reinen Stammbaum. Die vielseitig dressurbegabten Vierbeiner sind eng mit den Berbern verwandt, wurden aber früh in eine eigenständige Zuchtlinie abgetrennt, die heute streng reglementiert ist. Lediglich Hengste und Stuten, die im Zuchtbuch des spanischen Verteidigungsministeriums registriert sind, werden zugelassen. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit und des guten Charakters sind P.R.E.s hervorragend für die klassische Dressur und die Hohe Schule geeignet. Sie sind äußerst intelligent, zuverlässig und besitzen ein großes Erinnerungsvermögen. Dies ermöglicht zwar eine relativ schnelle Ausbildung, setzt aber auch besondere Sorgfalt voraus. Reiter schätzen vor allem die Kombination von feurigem Temperament und großer psychischer Ausgeglichenheit. Charakteristisch für die P.R.E.s ist ihr harmonisches Erscheinungsbild, das dem der Andalusier gleicht. Sie haben einen sehr eleganten Kopf, ein üppige Mähne und dreieckig geformte Augen. Der Hals ist leicht gebogen und sieht besonders imposant aus. Die schönen Spanier haben einen eher schlanken und muskulösen Körperbau. Traditionell ist die Fellfarbe Weiß, es gibt jedoch häufig auch Falben, Braune und Rappen.
Ihr wunderschöner Behang und ihre leichten, geschmeidigen Gänge machen die Pferde zu stolzen und ästhetischen Geschöpfen. Dabei sind sie ungemein lernwillig, gehorsam und umgänglich – perfekte Voraussetzungen unter anderem für die schwierige Kunst der Doma Vaquera, der traditionellen Reitweise spanischer Rinderhirten. Doch auch andere anspruchsvolle Dressurlektionen meistern sie mit Leichtigkeit und beweisen damit auch bei APASSIONATA stets, dass sie „geborene Tänzer“ sind.  

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