Freiheit

Sie ist eine der beliebtesten Reitweisen - die Freiheitsdressur. Erfahren Sie mehr über die beeindruckende Arbeit mit Pferden, die vorwiegend vom Boden aus ausgeführt wird.

Freiheit

Die süßen Welshponys vertrauen ihrer Trainerin Kerstin Brein bedingungslos.

Mit einem Pferd ganz frei zu arbeiten, mit ihm auf Augenhöhe zu kommunizieren und das ganz ohne die gängigen Hilfsmittel wie Zaumzeug oder Sattel: Das ist der Traum vieler Pferdeliebhaber. Die Leichtigkeit, mit der die Freiheitskünstler ihre Pferde schwere Lektionen ausführen lassen, gelenkt lediglich durch Körpersprache und Stimme, ist beeindruckend und anspruchsvoll zugleich.  Denn was so unbeschwert aussieht, erfordert eine lange Beziehung zum Pferd, tiefes Vertrauen und jede Menge Training.  

Alex Giona weiß genau, welcher seiner Schimmel welche Stärken mitbringt und fördert sie.

Mit viel Leidenschaft, Geduld und Pferde-Know-how muss man sich nach und nach an die einzelnen Aufgaben herantasten. Zum Beispiel muss der Künstler erkennen, wo die Stärken der eigenen Pferde liegen. Dies wird vor allem dann zur Herausforderung, wenn man zeitgleich mit mehreren Tieren arbeitet, die sich charakterlich natürlich deutlich unterscheiden können. So braucht der selbstbewusste Hengst manchmal klarere Kommandos, während die Stute es immer recht machen will und schon von selbst viel anbietet. 

Weiß der Trainer das, können wunderbare Figuren und Formationen auf oder über dem Boden gezeigt werden.  Aber auch einzelne Lektionen, wie der Spanische Schritt oder sogar eine Kapriole sind für viele Tiere kein Problem. 

Trotz der spielerischen Komponente erfordert die freie Arbeit mit Pferden jedoch jede Menge Disziplin: Tägliches Training ist unabdinglich, genauso wie das Gefühl dafür, wie viel genug ist und wann die Pferde eine Pause brauchen. Schließlich ist nichts schöner, als zu sehen, wie die wunderschönen Tiere frei und fröhlich grandiose Lektionen zeigen.