Seelenruhig sitzt Nina Lill im Sattel, ganz cool und gelassen. Die 27-Jährige ist es gewohnt, von ihrem Liebling in unglaublichem Tempo durch die Bahn getragen zu werden, sei es im Spin, im Sprint oder beim rasanten Sliding Stop! Die grandiosen und energiegeladenen Westernlektionen zeigt sie in diesem Jahr erstmalig auch bei APASSIONATA „Im Bann des Spiegels“.

Mit "Jewel" zur Europameisterin

Die anmutige Amazone ist jedoch abseits der Show in der Reiterszene ebenfalls wohlbekannt: Gemeinsam mit Wallach „Jewel“ wurde sie 2009 Europameister im Team und einzeln im „Reining“, einer Abfolge schwieriger Manöver im Galopp. Ein Jahr zuvor wurde sie in Kreuth bei Nürnberg mit dem hübschen Fuchs Derby-Champion. Die erfolgreiche Reiterin hat eine ganz besondere Verbindung zu ihrem Quarter Horse, denn ihre Mutter hat das Pferd selbst gezogen. Als Fohlen schon von allen geliebt, ist „Jewel“ bis heute ein besonderer Liebling der Familie. „Er hat überdurchschnittliches Potential, wenn es um das Westernreiten geht und ist unglaublich gelehrig. Von Anfang hatte er so viel Spaß an der Arbeit, dass er sich als reines Freizeitpferd sicherlich gelangweilt hätte“, berichtet Nina begeistert. Gemeinsam schafften sie es ins deutsche Kaderteam für die Europameisterschaften, die sie dann mit Bravour begingen.

"Westernreiten ist meine Passion"

Doch all dies wäre ohne die Unterstützung ihrer Verwandten wohl nicht so leicht gewesen. Ninas Hof im saarländischen Börsborn lässt sich fast als Familienbetrieb bezeichnen. Alle packen an, wo sie können. Ihre Mutter ist erfolgreiche Züchterin, ihr Bruder ist Hufschmied, ihre Schwägerin gelernte Pferdepflegerin, ihr Opa kümmert sich liebevoll um die Fohlen und ihre Oma ist für Ninas kostbare Kostüme zuständig. Auch ihr Vater ist ein aktiver Reiter – die Lills sind also durch und durch Pferdemenschen. Zusammen organisieren sie das Leben auf dem Hof, versorgen die Pferde und erledigen alles, was rundherum anfällt. So kam es auch, dass die Westernreiterin bereits als kleines Kind im Sattel saß – ihr erstes eigenes Pferd war ein weißes Shetlandpony namens „Blacky“. Durch das Interesse und die Leidenschaft der Eltern für die Westerndisziplin kam auch Nina zu der außergewöhnlichen Reitweise und entdeckte darin ihre Bestimmung. „Der englische Stil war mir immer ein bisschen zu streng. Die etwas freiere und actiongeladene Westernreiterei entspricht da viel mehr meinem Wesen – es ist meine Passion“, schwärmt Nina.

Das erste Mal mit APASSIONATA auf Tour

Nina Lill ist trotz ihres jungen Alters schon ein „alter Hase“, was das Showreiten und den Turniersport angeht. Eine so große und internationale Tour wie APASSIONATA hat sie jedoch noch nie mitgemacht. Ein bisschen Lampenfieber darf da schon sein: „Es ist wirklich aufregend und ich freue mich total, dabei sein zu können. Die gesamte Tournee ist definitiv eine ganz besondere Herausforderung für ‚Jewel‘ und mich!“ Aber bei so einem Top-Team kann eigentlich nichts schiefgehen!

Bis Juni können Sie sich bei der aktuellen Tournee "Im Bann des Spiegels" noch selbst von der einmaligen Energie der beiden Ausnahmetalente überzeugen. Sichern Sie sich die besten Plätze hier

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